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WorkTime research 2026

Mitarbeiter-Überstundenstatistiken:
eine globale Studie zu Arbeit nach Feierabend 2026

Eine datengestützte Studie zu computergestützten Überstunden in verschiedenen Ländern, Unternehmensgrößen und Führungsstilen.

WorkTime

Inhaltsverzeichnis

      
         WorkTime

Über die WorkTime research Studie 2026

Diese Studie ist Teil der WorkTime Research 2026-Reihe - einer fortlaufenden Sammlung von Berichten, die sich darauf konzentrieren, wie Mitarbeiterzeit in modernen Arbeitsumgebungen tatsächlich genutzt wird.

Die Forschung untersucht nur computergestützte Überstunden und analysiert Arbeitsaktivitäten außerhalb der regulären Arbeitszeiten.

Die Analyse deckt den Zeitraum 2024–2025 ab und basiert auf anonymisierten, aggregierten globalen Daten, die über mehrere Branchen und Regionen hinweg erhoben wurden.

Offline-Überstundenaktivitäten - wie Meetings, Telefonate oder andere nicht computergestützte Arbeiten - sind nicht in diesem Bericht enthalten und werden in einer separaten, zukünftigen Studie behandelt.

WorkTime bietet Arbeitsanalysen für Tausende von Unternehmen und Hunderttausende von Mitarbeitern weltweit, und liefert umfassende Daten zur Identifizierung von Arbeitsplatztrends in Branchen und Regionen.

Datenschutz wird während des gesamten Forschungsprozesses gewahrt. Alle WorkTime Research-Daten sind 100 % anonymisiert und aggregiert, ohne dass Mitarbeiter, Unternehmen oder persönliche Informationen identifiziert werden.

  • WorkTime

    Untersuchungszeitraum

    Januar 2024 – Dezember 2025

  • WorkTime

    Analysierte Länder

    Australien, Kanada, Indien, Südafrika, UK, USA

  • WorkTime

    Datenquelle

    WorkTime Kunden aus mehreren Branchen

  • WorkTime

    Datensicherheit

    100 % anonymisiert und datenschutzkonform

  • WorkTime

    Globale Reichweite

    Tausende von Unternehmen
    Hunderttausende von Mitarbeitern

WorkTime

Was diese Studie misst

Überstunden werden als Computeraktivität außerhalb geplanter Arbeitszeiten gemessen.

  • Arbeit außerhalb der regulären Arbeitszeiten

    Diese Kategorie erfasst Computeraktivitäten, die außerhalb der geplanten Arbeitszeiten eines Mitarbeiters stattfinden. Sie spiegelt tatsächliche Überstunden wider und nicht vertragliche Stunden, und zeigt, wann Mitarbeiter außerhalb des erwarteten Zeitrahmens weiterarbeiten.

  • Frühstarts, späte Abende, Wochenenden

    Die Studie analysiert Überstunden vor Arbeitsbeginn, nach regulären Abendstunden und an Wochenenden. Dies hilft festzustellen, wann verlängerte Arbeit am häufigsten stattfindet und ob Überstunden gleichmäßig verteilt oder auf bestimmte Zeitfenster konzentriert sind.

  • Tägliche, wöchentliche und monatliche Überstundenmuster

    Überstunden werden über verschiedene Zeitskalen hinweg untersucht, um wiederkehrende Muster aufzudecken. Tägliche Daten zeigen kurzfristiges Verhalten, wöchentliche Trends heben Arbeitslastakkumulation hervor, und monatliche Analysen helfen, anhaltende Überstunden und langfristigen Druck zu identifizieren.

  • Konzentration von Aktivitäten nach Feierabend

    Diese Kennzahl zeigt, wie Überstunden innerhalb der Nichtarbeitszeiten verteilt sind. Sie hebt hervor, ob Arbeit nach Feierabend gleichmäßig verteilt oder um bestimmte Perioden wie späte Abende oder frühe Morgen gruppiert ist, was auf mögliches Arbeitslastungleichgewicht oder betriebliche Ineffizienzen hinweist.

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Warum Überstunden wichtig sind


Überstunden sind keine Leistung - sie sind ein betriebliches Signal.

Wichtige Highlights

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Globaler Überstundenüberblick

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  • 25 % der Mitarbeiter 0-15 Minuten Überstunden pro Tag
  • 14 % der Mitarbeiter 15-30 Minuten Überstunden pro Tag
  • 8 % der Mitarbeiter 31-60 Minuten Überstunden pro Tag
  • 4 % der Mitarbeiter >60 Minuten Überstunden pro Tag
  • 15 % unzureichende Arbeitszeit <8 Stunden

Überstunden sind nicht einheitlich in der Belegschaft verteilt. Ein signifikanter Anteil der Mitarbeiter verbringt weniger als 15 Minuten pro Tag außerhalb der regulären Stunden mit Arbeit, was auf gelegentliche oder situationsbedingte Überstunden und nicht auf anhaltenden Druck hinweist.

Gleichzeitig arbeitet eine kleinere, aber klar identifizierbare Gruppe von Mitarbeitern 15–30 Minuten, 31–60 Minuten oder mehr als 60 Minuten Überstunden pro Tag. Diese Gruppen stellen zwar eine Minderheit dar, machen jedoch einen unverhältnismäßigen Anteil der Gesamtüberstunden aus.

Mitarbeiter mit mehr als 30 Minuten täglicher Überstunden zeigen tendenziell wiederkehrende Aktivitäten nach Feierabend statt isolierter Vorfälle. Dieses Muster deutet auf strukturelle Arbeitslastkonzentration hin, bei der verlängerte Stunden zur Routine werden statt einer temporären Anpassung.

Monatliche Überstunden (Durchschnitt pro Mitarbeiter, 2024–2025)

WorkTime

Tägliche Überstunden (Durchschnitt pro Mitarbeiter/Tag, 2024–2025)

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         WorkTime

Überstunden pro Land

Zeit Australien Kanada Indien Südafrika UK USA
Vor Arbeitszeiten

36 %

38 %

42 %

45 %

35 %

40 %

Mittagspause

34 %

36 %

40 %

43 %

33 %

37 %

Nach Feierabend

40 %

42 %

46 %

49 %

39 %

44 %

Wochenenden

36 %

38 %

42 %

45 %

35 %

40 %

Wichtige Erkenntnis Südafrika zeigt die höchsten Überstundenwerte über alle Zeiträume hinweg, wobei Arbeit nach Feierabend 49 %.
      
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Überstunden pro Unternehmensgröße

Mitarbeiter
Zeit 1-50 51–200 201–1000 1000+
Vor Arbeitszeiten

36 %

38 %

41 %

43 %

Mittagspause

33 %

35 %

38 %

40 %

Nach Feierabend

40 %

42 %

45 %

47 %

Wochenenden

35 %

37 %

40 %

42 %

Wichtige Erkenntnis Größere Unternehmen zeigen mehr Überstunden, wobei Arbeit nach Feierabend bei Unternehmen mit 1 000+ Mitarbeitern 47 % erreicht.
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Pro Führungsstil

Überstunden sind nicht nur ein Mitarbeiterverhalten. Sie sind oft ein Ergebnis des Managements. Die Diagramme unten vergleichen typische Überstundenmuster unter drei verschiedenen Führungsstilen und zeigen deutlich, wie das Engagement des Managers die Überstunden beeinflusst.

Jedes Diagramm zeigt das typische Überstundenmuster unter einem anderen Führungsstil und ermöglicht einen einfachen Vergleich der Auswirkungen des Managerengagements.

Hoch engagierte Manager

Hoch engagierte Manager nutzen Überstundenberichte, um Arbeitslastungleichgewichte frühzeitig zu erkennen und Überstunden unter Kontrolle zu halten.

Das Diagramm unten veranschaulicht die Überstundenmuster, die typischerweise unter einem hoch engagierten Manager auftreten.

WorkTime

Regelmäßige Überprüfungen helfen Managern, Arbeitslastungleichgewichte frühzeitig zu erkennen, halten Überstunden niedrig und verhindern Burnout sowie unnötige Personalkosten.

  • Mitarbeiter ohne Überstunden: 78 %
  • 0–15 Minuten Überstunden: 15 %
  • 15–30 Minuten Überstunden: 5 %
  • 31–60 Minuten Überstunden: 1.5 %
  • Mehr als 60 Minuten Überstunden: 0.5 %

Die meisten Mitarbeiter beenden ihre Arbeit innerhalb der geplanten Stunden. Wenn Überstunden auftreten, sind sie meist kurz, was darauf hinweist, dass Arbeitslastungleichgewichte frühzeitig erkannt und behoben werden.

Kontinuierliche Arbeitslastüberwachung hilft Managern, Probleme zu lösen, bevor Überstunden zu einem wiederkehrenden Problem werden.

Mäßig engagierte Manager

Mäßig engagierte Manager prüfen Überstundenberichte gelegentlich, handeln aber nicht konsequent bei aufkommenden Arbeitslasttrends. Dadurch bleiben Überstunden im Allgemeinen unter Kontrolle, obwohl einige Mitarbeiter regelmäßig über ihre geplanten Stunden hinaus arbeiten.

Typische Überstundenmuster unter einem mäßig engagierten Manager sind unten dargestellt.

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Dieses Team erlebt moderate Überstunden, weil Arbeitslastüberprüfungen weniger konsistent sind und Anpassungen oft erst nach Anstieg der Überstunden vorgenommen werden.

  • Mitarbeiter ohne Überstunden: 58 %
  • 0–15 Minuten Überstunden: 22 %
  • 15–30 Minuten Überstunden: 12 %
  • 31–60 Minuten Überstunden: 6 %
  • Mehr als 60 Minuten Überstunden: 2 %
WorkTime

Die meisten Mitarbeiter beenden ihre Arbeit noch innerhalb der geplanten Stunden, aber Überstunden werden deutlich häufiger als unter hoch engagierten Managern. Kurze Überstundenperioden nehmen zu, und ein wachsender Anteil der Mitarbeiter überschreitet 30 Minuten Überstunden.

Häufigere Arbeitslastüberprüfungen könnten Überstunden weiter reduzieren und die Work-Life-Balance im Team verbessern.

Minimal engagierte Manager

Minimal engagierte Manager prüfen Überstundenberichte nur gelegentlich und reagieren typischerweise erst, wenn Arbeitslastprobleme sichtbar werden. Ohne regelmäßige Überwachung und rechtzeitiges Handeln werden Überstunden allmählich zu einem normalen Bestandteil des Arbeitstags für viele Mitarbeiter.

Das folgende Diagramm zeigt, wie sich Überstunden typischerweise unter einem minimal engagierten Manager entwickeln.

WorkTime
  • Mitarbeiter ohne Überstunden: 34 %
  • 0–15 Minuten Überstunden: 24 %
  • 15–30 Minuten Überstunden: 18 %
  • 31–60 Minuten Überstunden: 15 %
  • Mehr als 60 Minuten Überstunden: 9 %

Dieses Team erlebt durchgehend hohe Überstunden, weil Arbeitslastungleichgewichte über längere Zeiträume ungelöst bleiben und Korrekturmaßnahmen oft verzögert werden.

WorkTime

Überstunden werden zu einem regulären Bestandteil des Arbeitstags statt einer Ausnahme, mit einem viel größeren Anteil an Mitarbeitern, die 30 Minuten oder mehr Überstunden ansammeln, was sowohl das Burnout-Risiko als auch unnötige Personalkosten erhöht.

Ohne regelmäßige Arbeitslastüberprüfungen werden Überstunden allmählich zur Norm statt zur Ausnahme, was sowohl das Burnout-Risiko als auch die Personalkosten erhöht.

Vergleich

Dieses Diagramm zeigt, dass Überstunden unter minimal engagierten Managern am häufigsten sind.

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Überstunden vs. Produktivität


Überstunden können Produktivitätskennzahlen aufblähen - deuten aber nicht auf gesündere oder effizientere Arbeit hin

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Überstunden führen nicht immer zu niedrigerer gemessener Produktivität. Wenn Mitarbeiter verlängerte Stunden mit produktiven Anwendungen arbeiten, erhöht sich die gesamte produktive Zeit natürlich.

Diese Steigerung spiegelt jedoch längere Exposition gegenüber Arbeitswerkzeugen wider, nicht höhere Effizienz. Überstunden blähen Produktivitätskennzahlen durch Hinzufügen von mehr Stunden auf, nicht durch Verbesserung der Leistung pro Stunde oder der Arbeitsqualität.

Anhaltende Überstunden sollten daher als Kapazitäts- und Arbeitslastsignal interpretiert werden, nicht als Leistungserrungenschaft. Wenn Produktivitätswachstum hauptsächlich durch längere Stunden getrieben wird, wirft dies Bedenken hinsichtlich Nachhaltigkeit, Burnout-Risiko und Abhängigkeit von verlängerter Arbeit statt Prozessoptimierung auf.

Überstunden können Produktivitätskennzahlen aufblähen - deuten aber nicht auf gesündere oder effizientere Arbeit hin.

Nicht alle Überstunden sind echte Überstunden

Auf den ersten Blick sieht das nach Überstunden aus. Der WorkTime-Bericht erzählt jedoch eine andere Geschichte. Viele dieser Extrastunden werden tatsächlich als falsche Überstunden klassifiziert, was bedeutet, dass Mitarbeiter nach den geplanten Stunden geblieben sind, aber viel dieser Zeit inaktiv waren statt zu arbeiten.

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Zu beobachtende Risikosignale


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Praktische Erkenntnisse


Kurze Checkliste:


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Über WorkTime

Überstunden blähen Produktivitätskennzahlen durch Hinzufügen von mehr Stunden auf, nicht durch Verbesserung der Leistung pro Stunde oder der Arbeitsqualität.